Vor einigen Monaten entdeckte ich diese Tajine auf der Seite von PETA.
PETA und PETA2 sind wundervolle Seiten um sich aus dem „Was kann ich heute kochen …“ Loch holen zu lassen.
Dieses Rezept schaffte es auf meine Liste der häufiger gekochten Rezepte und auf den YouTube-Kanal der personalisierten Ernährung von Claudia und Marco.
Vielen Dank, Ihr beiden für diesen spaßigen Dreh 🙂
Diese Tajine ist bislang die Erste und auch die Einzige, welche ich gekocht habe. Warum eigentlich??? Das wird sich ändern! Ich denke da an Linsen, Bohnen, hmm …
Ich liebe das Aroma von Ras el-Hanout und die leichte Süße, des karamellisierten Gemüses.
Probiert es aus und überzeugt Euch selbst.
Schnelle, leichte, leckere Küche!
Wenn Ihr dann noch wissen möchtet, welcher Stoffwechsel Typ Ihr seid, ob Ihr besser Kohlenhydrate, Proteine oder sogar Fett vertragt, dann lasst Euch von Claudi und Marco weiterhelfen.
Jetzt erstmal ran an den Kochtopf 😉

Vorbereitung | 10-15 Minuten |
Kochzeit | 20 Minuten |
Portionen |
Personen
|
- 1,5 Tassen Quinoa Quinoa gibt es in verschiedenen Farben
- 2 Zwiebeln
- 1 große Stange Porree
- 4-5 Karotten
- 2 Gläser Kichererbsen sind dann ca. 450 g
- 800 g Polpa oder stückige Tomaten
- 2 EL Dattelsirup ersatzweise geht auch Ahornsirup
- 2-3 EL Erdnussmus Ihr könnt auch ein anderes Nussnus verwenden
- 4 Zehen Knoblauch
- 1/2 Zitrone Schale und Saft
- 400-500 ml Gemüsebrühe
- 2 TL Kräuter der Provence
- 3-4 TL Ras el-Hanout
- Salz
- Pfeffer
- etwas Petersilie
- 2-3 EL Öl Ich verwende dafür am liebsten Kokosöl
Zutaten
|
![]() |
- Dem Quinoa gut spülen und in einem Topf mit 2 bis 3 facher Wassermenge und etwas Salz für 5 Minuten aufkochen und für weitere 15-20 Minuten bei kleiner Hitze gehen lassen. Währenddessen die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und fein würfeln. Die Karotten ebenfalls schälen , die Enden abschneiden und würfeln.
- Den Porree vom Wurzelende befreien, längs aufschlitzen, Sand und Erde gut ausspülen und in Ringe schneiden. Die Kichererbsen in einem Sieb abspülen. Nun das Öl in einem Topf erhitzen, die Zwiebeln, Karottenwürfel und die Lauchringe darin anbraten. Den Dattelsirup hinzugeben, alles gut rühren und karamelisieren lassen.
- Mit der Polpa und der Gemüsebrühe ablöschen, die Kichererbsen, die Knoblauchwürfel und die Gewürze mit in den Topf geben und gut verrühren. Deckel drauf und gut 10 Minuten köcheln lassen. Jetzt das Erdnussmuss hinzu und gut unterrühren. Die Zitronenschale in das Gericht reiben und den Saft der halben Zitrone ebenfalls hinzugeben. Abschmecken, den Quinoa prüfen und dann gemeinsam anrichten.
Etwas gehackte Petersilie über das Gericht geben und genießen 😉
Guten Appetit!
Kichererbse

Kichererbsen werden in vielen subrpischn Gebieten der Erde angebaut. Indien und Australien sind weltweit führend in der Produktion.
Sorten der Kichererbse stellen geringe Ansprüche an den Boden und kommen mit wenig Wasser aus.
Rohe Kichererbsen“ enthalten den unverdaulichen Giftstoff Phasin, der durch Hitzeeinwirkung zersetzt wird. Kichererbsen sollten daher nur gut durchgegart verzehrt werden.
Die kleine Murml hat einen hohen Gehalt an Eiweiß, rund 20%.. Kichererbsen bestehen zum Teil aus Eiweiß mit essenziellen Aminosäuren und weisen auch einen hohen Gehalt an Ballaststoffen von 12% auf.
Wertvolle Mineralstoffe füllen die Kichererbsen. Vor allem Magnesium, Zink, Eisen und Kupfer. Obwohl der Fettgehalt der Kichererbse höher ist, als bei anderen Hülsenfrüchten, ist sie kein Dickmacher. Die Fette sind hauptsächlich ungesättigte Fettsäuren. Auch mit Vitaminen kann die orientalische Hülsenfrucht aufwarten. Sie versorgt uns mit den Vitaminen K, E, B1, B2, B6 und auch mit etwas Vitamin C.
Am meisten beeindruckt die Murmel mich mit ihrem hohen Eisenanteil von 60ppm.
Karotte/Möhren

Die Karotte punktet mit ihrem hohen Gehalt an Carotin, Vitamin C, Kalium und Eisen.
Das Beta-Carotin, eine Vorstufe des Vitamin A, entfaltet in unserem Körper eine antioxidative Wirkung. So fängt es freie Radikale ab. Beispielsweise durch starke Sonneneinstahlung oder rauchen.
Um das Beta-Carotin optimal aufnehmen zu können, sollte man die Karotten garen und mit etwas Fett oder Öl zu sich nehmen.
Sie fördern die Blut- und Zahnbildung und erhöhen die Wiederstandskraft des Immunsystems. Da sie durch den hohen Pektin Gehalt, eine leicht stopfende Wirkung haben, kann man sie prima bei Problemen mit dem Magen und Darmsystem einsetzen.
Lauch

Lauch enthält unter anderem die Vitamine C und K sowies Folsäute und die Mineralstoffe Kalium, Calcium und Magnsium. Ebenso die Spurenelemente Eisen und Mangan.
Wie es sich für ein Zwiebelgewächs gehört, enthält Porree außerdem viele sekundäre Pflanzenstoffe, die für den intensiven Geschmack und Geruch verantwortlich sind. Besonders bedeutsam sind hierbei die Schwefelverbindungen, die auch antioxidativ und antibakteriell wirken.
Lauch werden heilende Wirkung nachgesagt, besonders beim Entschlackung, denn er regt Nierentätigkeit an und wirkt der Bildung von Nierensteinen vor.
Schreibe einen Kommentar